Anzeige
Schach - Schachturniere - Schachvereine
 
Links  Turniere  Vereine 
  Interview - Anzeigen
 

Interview mit Klaus-Jörg Lais

 
Wir sprachen mit Klaus-Jörg Lais, dem Referenten für Öffentlichkeitsarbeit beim Deutschen Schachbund
 
Name: Klaus-Jörg Lais
Wohnort: Saarbrücken
Beruf: Marketingfachmann IT-Bereich
Verein: SC1928 Eppelborn
 
Klaus-Jörg Lais fungiert beim Deutschen Schachbund seit 2005 als Referent für Öffentlichkeitsarbeit. In unserem Interview zieht der sympathische Saarländer Bilanz und nimmt ausführlich Stellung zu Kritiken am DSB sowie an seiner Person.Er nimmt kein Blatt vor den Mund,beschönigt nichts und dennoch würdigt er die Arbeit des DSB und seiner ehrenamtlichen Funktionäre. Eindringlich fordert er eine klare Prioritätensetzung zu Gunsten des Schul-, und Breitenschach und plädiert zugleich dafür, man möge unter Schachfunktionären und Webseitenbetreibern anders miteinander umgehen.

das Gespräch führte Heiko Seiling
Klaus jörg Lais

 

Klaus, seit wann bist Du in der Funktion als Referent für Öffentlichkeitsarbeit für den DSB tätig, welche Aufgaben hast Du genau und wie muss man sich einen gewöhnlichen Tag bei Dir vorstellen ?

 

Klaus-Jörg Lais :

Seit Mai 2005 mache ich jetzt diesen „Job“. Das Aufgabengebiet war durch die Satzung vorgegeben, aber völlig unzureichend beschrieben. Später hat ein Ausschuss - weder unter meinem Vorsitz noch mit meinem Wirken - die Aufgaben zusammengefasst und ist auf eine Vollzeitstellenbeschreibung gekommen. Von diesen Aufgaben übernehme ich den größten Teil und um es vorweg zu nehmen - unentgeltlich, ehrenamtlich und zwischen drei und vier Stunden pro Tag. Meine Rechenschaftsberichte kann man übrigens online nachlesen. Dort steht alles, mit was ich mich so beschäftige.

(Anm. d. Red.: siehe Referatsseiten des Deutschen Schachbundes )

 

Bitte bilanziere für unsere Leser Deine Arbeit als  Funktionär. Welche Ziele wurden unter Deiner maßgeblichen  Mitverantwortung  erreicht ? Welche Hürden müssen noch genommen werden ?

 

Klaus-Jörg Lais :

Ich gehe wagemutig davon aus, dass noch nie so vielfältig und reichlich aus allen Bereichen des DSB berichtet wurde. Das hat in den Verbänden und Vereinen auch Akzeptanz gefunden und spiegelt sich in Respekt und Anerkennung wieder. Die Zugriffszahlen auf unsere Seiten haben sich seit meinem Amtsantritt verdreifacht, wir haben in Spitzenzeiten bis zu 35.000 Besucher pro Tag. Die fünf Webseiten unter meiner Verantwortung sind glänzend organisiert, die Serviceleistungen um ein Vielfaches angewachsen. Der Kontakt zu den Kollegen in den Ländern ist hervorragend, auch zu den Mitgliedsverbänden. Der Beitritt des BdF geht auf  DSB-Seite zum größten Teil auf meine Kappe. Die Zusammenarbeit mit den anderen Internetmedien ist so gut wie nie zuvor. Mit Ausnahme der Europa-Rochade auch zu den Zeitschriften, der Informationsfluss funktioniert. Weniger zufrieden bin ich mit der Außendarstellung, der Lobbyarbeit und dem Marketing, auf letzteres habe ich den wenigsten Einfluss.



Klaus-Jörg zu Gast beim BdF

 

Wieso mit Ausnahme der Europa-Rochade?

 

Klaus-Jörg Lais :

Herr Köhler nimmt von mir nichts mehr an, seit ich ihm eine Gegendarstellung auf die Abbildung der Bundesnachrichten im August 2006 geschickt hatte.

(Anm. d. Red.: siehe Webseitenarchiv des Deutschen Schachbundes )

 

 Der Vorgang war ja irgendwie auch lustig. Anstatt das einfach abzudrucken oder mal drauf zu reagieren, fing er an, in der Geschäftsstelle nachzufragen, was der böse Herr Lais da veröffentlicht hat. Zum selber Nachschauen hat es weder in seiner Post, noch auf unserer Webseite gereicht. Aber ich bin nicht sonderlich traurig drüber. Erstens war es immer unbezahlte Mehrarbeit und zweitens bin ich kein Fan dieser monatlichen Fundstücksammlung. Wenn man vergleicht, was Tischbierek und Borik bieten, wundert mich die Auflagenzahl. Was ich ihm allerdings übel nehme, ist das Weiterführen der Rubrik „Bundesnachrichten“ mit von uns nicht autorisierten Beiträgen. Schön, dass ich dazu mal die Gelegenheit nutzen darf: (energisch) : Diese Nachrichten sind-nicht-von-uns!

 

Und alles was Du beschrieben hast, machst Du ohne Aufwandsentschädigung? Die Seiten des DSB sind seit Jahren topaktuell und inzwischen voller neuer Serviceleistungen.

 

Klaus-Jörg Lais :

So ist es. Lediglich die notwendigen Sachkosten und Reisekosten werden erstattet. Die Aktualität unserer Seiten darf man nicht überbewerten, ich halte das für eine selbstverständliche Serviceleistung, dafür müssen wir da sein. Außerdem sind die Nachrichten nur ein sichtbarer Bruchteil meiner Arbeit. Die Neuerungen und Serviceleistungen gehen zu einem großen Teil auf das Konto des „weltbesten Webmasters“, das meines Kollegen Frank Hoppe. Vermutlich würde ich ohne ihn sogar aufgeben.
(lesen Sie auch unser Interview mit Frank Hoppe)



Klaus-Jörg vom Gegner abgeblitzt

 

Wie klappt die Zusammenarbeit zwischen Euch ?

 

Klaus-Jörg Lais :

Fantastisch. Frank setzt nicht nur um, was mir so einfällt, er arbeitet vor allem auch unglaublich viel selbstständig und weit mehr, als er muss. Manchmal kommt er mit solchen Dingen wie dem Spielerregister oder der Chronik - da kann ich hinterher nur noch staunen. Der Mann ist für uns im Grunde unbezahlbar. Hoffentlich liest er das nicht (lacht). Aber ernsthaft: besser geht’s nicht! Frank ist übrigens nicht der einzige Webmaster bei uns. Wir haben mit Petra Firschke eine nette und fleißige Kraft für unsere Olympiadeseiten. Dann wäre da noch Michael Gründer, der immer aushilft, wenn man ihn braucht und zudem die Seiten für den Tag des Schachs betreut. Die Schiedsrichter- und Bundesrechtsberaterseiten, sowie der Linkbereich werden von Natascha Bingenheimer administriert. Für die Seiten der Amateurmeisterschaften macht das seit Jahr und Tag Matthias Berndt, der auch der erste Webmaster des DSB war. Holger Kubiak und Falco Nogatz machen prima Projekte für uns.

 

Woher nimmst Du die Motivation für Deine ehrenamtliche Arbeit ?

 

Klaus-Jörg Lais :

Das mit der Motivation ist eine sehr gute Frage. Anfangs war es der unbedingte Wille nach Veränderung. Ich wollte verkrustete Strukturen aufbrechen, neue Wege gehen, Informationsnetze aufbauen, die DSB-Arbeit transparent gestalten. Voraussetzung dafür war immense Fleißarbeit und die Hoffnung, dass diese Arbeit in den Gremien und Ausschüssen anerkannt und honoriert wird. Es basierte auf einem einfachen Plan: Arbeiten, Arbeiten, Arbeiten - Aufmerksamkeit erzwingen - Unterstützung erfahren - Erfolg haben. Irgendwo zwischen Punkt Zwei und Drei irrte ich.

 

Das meinst Du nicht im Ernst! Ich kenne niemanden, der Deine Arbeit als Pressereferent nicht hoch genug einschätzt. Jeder sagt: Das kann man doch nicht übersehen, was hier für den DSB und die Schachspieler geleistet wird.

 

Klaus-Jörg Lais :

Arbeiten diese Leute in DSB-Gremien?

 

Ehrlich gesagt, nein.

 

Klaus-Jörg Lais :

Eben. Ich habe mit der Akzeptanz aus Vereinen und Verbänden überhaupt kein Problem. Das Referat für Öffentlichkeitsarbeit erfüllt seine Aufgaben nach einer Vereinsbefragung vom Januar 2007 mit einem kosmisch hohen Zufriedenheitswert, ähnliche Zustimmung gab es nur für die heilige Kuh DWZ-Wertungen.

 

Wie sieht denn dann die Kritik aus?

 

Klaus-Jörg Lais :

Erstaunlicherweise vielfältig. Selbst nach zwei Jahren können sich einige Kollegen noch immer nicht an meine Arbeitsweise gewöhnen. Dachte ich anfangs noch, es könne aus der Angst heraus geboren sein, dass jetzt weniger Licht auf andere fällt, bin ich heute ratloser denn je. Bestes Beispiel ist die Kritik, diese oder jene Nachricht gehöre nicht auf unsere Webseiten. Welch’ kurzsichtiger Einwurf! Zum einen meint damit jeder andere Nachrichten, bloß seine eigenen nicht und zum anderen ist das deutsche Schachleben dermaßen facettenreich – wie stur und einfältig wäre es, nur noch Ergebnisse zu spiegeln!? Es ist doch ganz im Gegenteil so: Gerade weil wir so vielfältig sind, finden sich die Leute auf unseren Seiten wieder und die Arbeit wird deshalb positiv beurteilt.

 

Deine Wahl zum Referenten für Öffentlichkeitsarbeit stand unter einem schlechten Stern. Magere 75% gab es damals für Dich, als den einzigen Kandidaten. Dies war  nicht eben ein Vertrauensvorschuss, wie man ihn sich wünscht. Wie viel Zustimmung bekämst Du, wenn heute Wahlen wären?

 

Klaus-Jörg Lais :

Die Wahl 2007 war eine unglaubliche Enttäuschung. Für einen kurzen Moment zögerte ich, ob ich mir das unter den Voraussetzungen weiter antun soll. Nur im Ungefähren kann ich darüber spekulieren, welche persönlichen Gründe den ein oder anderen Landesverband veranlasst hat, die „Enthaltungen“ hoch zu halten. Ich hatte aus den LVs vor der Wahl , analog zur Umfrage, nicht den Hauch einer Kritik zu hören bekommen. Zwei Landesverbände, darunter ein großer Verband mit vielen Stimmen, stimmten mit „Nein“ - ohne mir bis heute die Gründe zu nennen.

 

Wie lautet die Antwort auf den zweiten Teil der Frage?

 

Klaus-Jörg Lais :

Es gibt elegantere Wege, sich selbst zu ohrfeigen.

 

Wirst Du Dich der nächsten Wahl erneut stellen?

 

Klaus-Jörg Lais :

(ernst) Wenn sich die Perspektive nicht ändert; Nein.

 

Mit welchen - sagen wir mal - typischen Vorwürfen würdest Du an dieser Stelle gern einmal aufräumen wollen ?

 

Klaus-Jörg Lais :

Wie viel Zeit hast Du mitgebracht? (grinst)

 

Ausreichend, nur zu!

 

Klaus-Jörg Lais :

Einen typischen Vorwurf aus den eigenen Reihen habe ich schon genannt: „Wieso steht dies oder jenes hier auf unseren Seiten“? Gerne antworte ich dann: „Warum steht darüber hinaus so vieles nicht auf unseren Seiten“? Zum Beispiel eine Antwort auf den Unsinn, der über unsere Arbeit auf dritten Seiten publiziert wird? Oder aktuelle Bilanzen aus den einzelnen Referaten? Ein weiterer Vorwurf sind die Kosten, die mein Referat verursacht. Da stehen in 2007 keine 3.000 Euro drin - darauf muss ich angesichts des Geschäftsbetriebes nicht antworten, oder? Dann hätten wir da noch: „Der Referent missbraucht die Seiten für sein persönliches Statement.“. Nun, ob ich als ständiger Bearbeiter das Recht habe, persönliche Eindrücke mit einzubringen, darüber können wir gerne streiten. Aber wie oft ist das vorgekommen? Oder viel besser: Wie oft ist es nicht vorgekommen? Denn wir wären schon mal einen guten Schritt weiter, wenn wir selbst auch mal öffentlich über den Status Quo unserer Ressorts reden würden. Das könnte freilich Stimmen beim Kongress kosten.

 

Du hast da gerade einen wichtigen Punkt angesprochen. Häme und Kritik am DSB gehören derzeit schon fast zur Tagesordnung. Indes ist nicht ganz klar, warum  sich der Schachbund mit schwerwiegenden Vorwürfen nicht öffentlich auseinandersetzt. Man reagiert gar nicht oder viel zu spät. Auch ist nicht ganz klar, wer eigentlich autorisiert ist, im Namen des Schachbundes Stellung zu nehmen.

 

Klaus-Jörg Lais :

Gut beobachtet! Manche Dinge kann ich einfach nicht fassen. Da werden Sachen behauptet, die sind schlichtweg erfunden. Wie kann man da bloß zusehen, abwarten und Tee trinken? Der Kinderschachredakteur ist das beste Beispiel dafür – und früher haben wir mal richtig gut harmoniert!

(Anm. d. Red.: gemeint ist die Serie „Impulse“  )

 

2007 legte er los mit seinen immer gleichen „Schauerschach“-Geschichten, immer gleich gestrickt, bloß wieder neu aufgerollt und zubereitet. Und die Stories sind nicht mal besonders sensationell. Aber er ist ein geschickter Verkäufer, verpackt das immer wieder neu. Ohne konkreten Anlass begann er kurze Zeit später, mich zu siezen und aus seinem Forum raus zu werfen, andere Kritiker übrigens auch. Permanent bezeichnet er mich als „Pressesprecher“, der kein Statement abgeben wolle. Beides ist Blödsinn. Wenn es einen Pressesprecher gäbe, könnte der wenigstens angemessen reagieren. Außerdem rede ich mit jedem. Er sollte doch selbst wissen, was der Unterschied zwischen Referent und Sprecher ist. Vielleicht sollte er das mit dem Sprecher bei seinem Talent selbst übernehmen.

 

Das Schlimmste ist, es wird in großen Teilen ohne Hinterfragen abgekauft und weiter verbreitet: (aufgeregt)

 

Leute, so kann es doch nicht weitergehen!

 

Wir Deutsche haben ja ohnehin den Hang, das Glas grundsätzlich halb leer zu sehen, unter uns Schachspielern scheinen die Berufskritiker besonders häufig vertreten. Und wenn wir uns das Beispiel Schacholympiade vornehmen: Glaubt der gemeine Schachspieler wirklich, wir halten uns für unfehlbar in unserer Arbeit? Man kann immer Alles besser machen. Aber man muss uns doch wenigstens mal anerkennen, dass der DSB eine Menge für das Megaereignis geleistet hat - und Dresden erst recht! Ein Superevent, wie es in den kommenden 20 Jahren vermutlich nicht wieder kommt. Und wir haben nichts Besseres zu tun, als uns selbst zu zerfleischen. Das gilt in Teilen übrigens auch für die Kollegen auf den Blogseiten - die lesen das auf und übernehmen es, ohne auch nur im geringsten darüber nachzudenken, ob das realistisch ist oder die Quelle mal kritisch zu hinterfragen.

 

Was eigentlich permanent übersehen wird: Nicht nur meine, sondern die ganze Arbeit des Präsidiums ist ehrenamtlich, das trifft auf jeden von uns zu. Dieses überzeichnete Bild saturierter Funktionäre ohne Gewissen und Verstand ist unerträglich.



Klaus-Jörg beim Kiebitzing

 

Lass uns konkret werden am Beispiel des Schach-Shops. Immerhin gibt es nun eine Reaktion aus berufenem Munde, wenn auch nicht von einem Präsidiumsmitglied. André Van der Velde, Geschäftsführer der Wirtschaftsdienst GmbH des Schachbundes und des DSB-Schachshops. sowie Präsident des Hamburger Schachverbandes gab auf Chessbase ein Interview. Darin äußert er sich unter anderem zu dem Konstrukt  aus Schachbund, DSB Wirtschaftsdienst GmbH und SchachShop DSB GmbH. Um ehrlich zu sein, uns ist noch immer nicht klar, wozu das nötig war. Niemand hat doch wirklich auf einen DSB-Shop gewartet - zumal der Markt klein ist und  ausgerechnet der DSB ohne Not den Wettbewerb verschärft.

 

Klaus-Jörg Lais :

Zu Sinn und Aufgaben der Wirtschaftsdienst GmbH hat Van der Velde bereits gesprochen, die Entscheidung zum Schachshop war im Nachhinein betrachtet sicher sehr unglücklich - ich will mich dazu aber nicht äußern.

 

Warum?

 

Klaus-Jörg Lais :

Weil ich nicht für die GmbH rede. Man weiß ja nie, was einem droht.

 

Van der Velde sagt in dem besagten Interview auch, dass das Thema  Schach zwar in der Werbung positiv besetzt sei, der Schachbund aber in den Marketingabteilungen der potentiellen Sponsoren keine Rolle spielen würde. Selbst eine professionelle Werbeagentur sei mit dem Vorhaben gescheitert, den Schachbund zu vermarkten. Das klingt so, als wäre der DSB komplett paralysiert.

 

Klaus-Jörg Lais :

Also das ist auch der Punkt, den ich überhaupt nicht verstehen kann. Wie kann man sich als Geschäftsführer der für die Sponsorenverträge zuständigen Wirtschaftsdienst-GmbH nur hinstellen und behaupten: Wir haben eh keine Chancen, also versuchen wir es erst gar nicht? Denn das ist ja genau die Crux: Man versucht es erst gar nicht. Wir geben einer Werbeagentur einen Marketing-Etat, der sich für solch einen Global Player im Peanuts-Bereich bewegt, für uns übrigens nicht, und glauben dann, wir hätten alles getan. Andere Dienstleistungen der Agentur bezahlen wir noch obendrein. Auch die GmbH wird ehrenamtlich geführt - und keiner der drei Geschäftsführer ist dazu in der Lage, sich um potente Sponsoren zu kümmern. Selbst bei kleineren Transaktionen ist der Mangel an kaufmännischem Know-How und professioneller Abwicklung kaum zu übersehen. Da ist es bequemer zu sagen: „Wir schaffen das ja eh nicht“. Ich sage: Es ist einfach niemand da, der dazu in der Lage ist, das Potential des DSB ordentlich zu vermarkten.

 

Kannst Du das konkretisieren mit dem Potential?

 

Klaus-Jörg Lais :

Natürlich. Der DSB ist der zweitgrößte Schachverband der Welt. Wir haben Zehntausende von Männern in einer für die Wirtschaft höchst attraktiven Zielgruppe zwischen 20 und 40 Jahren. Die sind zielorientiert, denken strategisch, planen voraus. Es gibt Agenturen, die suchen jahrelang nach einem Zugang zu einer solchen Zielgruppe. Wir könnten sie auf dem Silbertablett präsentieren. Wenn ich den Auftrag zur Vermarktung bekäme, hätten wir für dieses Gespräch jedenfalls keine Zeit mehr. Der DSB hingegen hat sozusagen einen Hauptsponsor aus den eigenen Reihen - und dafür können wir noch froh sein. Was der für uns leistet, ist angesichts der Haushaltslage enorm wichtig.

 

Es wird auch Kritik an der Webseite sowie an der „externen Öffentlichkeitsarbeit“ geübt.

 

 

Klaus-Jörg Lais :

Selbst ich halte unsere externe Medienarbeit für ungenügend, das ist bekannt. Ich habe immer präzisiert, was ehrenamtlich machbar ist und was nicht. Nicht zu vergessen: Was ehrenamtlich eigentlich nicht zu verlangen ist und trotzdem geleistet wird. Und die Diskussion über die grundsätzliche Ausrichtung habe ich schon vorhin angesprochen: Die GmbH profitiert in hohem Maß von der Popularität unserer Internetseiten, zumindest wenn sie das wirtschaftlich umzumünzen wüsste. In einem Interview mit Chessbase weise einzustreuen, die Profis könnten das mit den Nachrichten doch viel besser, ist wirklich sehr klug formuliert.

 

Wie siehst Du das in Hinblick auf die Olympiade? Welchen Anteil hat der DSB an diesem Mega-Event und was verspricht man sich davon in der Folgezeit?

 

Klaus-Jörg Lais :

Wir machen doch wirklich eine Menge. Der Olympia-Ausschuss ist voller Ideen und hat die meisten davon sehr gut umgesetzt. Schau Dir doch nur mal an, wie prallgefüllt die Internetseiten unseres Olympiadeauftritts sind. Letztendlich sind wir aber von Dresden in fast allen Belangen abhängig. Dafür liegt das finanzielle Risiko aber auch nicht bei uns.

 

Weißt Du, es gab mal Zeiten, so kurz nach meinem Amtsantritt, da hat man frank und frei geträumt: „Also die Schacholympiade, die bringt uns bestimmt so 20 – 25 % Mitgliederzuwachs, wenn wir es richtig machen“.

 

20 bis 25 Prozent!

 

Ich glaube, unser Schatzmeister würde heute schon 5% unterschreiben, wenn man es ihm anbieten könnte. Schon im Hamburger Hauptausschuss im Januar 2006 habe ich gewarnt: „Die Schacholympiade wird uns kein einziges Prozent bringen, wenn wir so weitermachen“. Alle verfügbaren Gelder wurden dem Leistungssport zugesprochen mit dem Argument, wenn wir nur entsprechend erfolgreich spielen, bekommen wir auch ausreichend Medienresonanz. Also im Klartext: Wenn wir Dritter statt Sechster oder Zehnter bei der Olympiade werden, bringt uns das mehr Schlagzeilen, das bringt uns mehr Mitglieder und das wiederum mehr Geld in die Kassen. Auf diese Logik kann sich jeder selbst seinen Reim drauf machen. Währenddessen blieb das Breitenschachreferat knapp zwei Jahre unbesetzt.

 

Wir brauchen Arbeitsbienen, keine Theoretiker. Wir brauchen Arbeiter mit Ideen und Fleiß, die den eigentlichen Massensport Schach zu dem machen, was er verdient: Zu einem populären und allseits anerkannten Freizeitangebot mit allen Facetten, die das Schach zu bieten hat. Und das ist nun mal mehr als bloß DWZ-Zahlen. Bis zur Erkenntnis, dass uns Schulschach auf Dauer weiterbringt, hat es mindestens zehn Jahre gedauert. Es dürfte doch in der ganzen Republik keine einzige Schule ohne Schach-AG mehr geben. Ich bin gespannt wie lange es dauert, bis Breitenschach und Öffentlichkeitsarbeit in der Prioritätenliste die Nummern Eins und Zwei sind oder ob sie das je werden. Und bevor der Nächste kommt mit seinem Boris Becker des Schachs, rufe ich entgegen: Einen Boris Becker bekommen wir nicht geschenkt - den muss man sich erarbeiten!

 

Noch mal zum Thema Olympiade: Der umstrittene Schachorganisator Dr. Dirk Jordan...

 

Klaus-Jörg Lais :

Wieso umstritten?

 

 ... ist nach allen Regeln der Kunst ordentlich demontiert...

 

Klaus-Jörg Lais :

Wieso demontiert?

 

.... und seine moralische Integrität in Frage gestellt worden. Quasi im Handstreich hat der Dresdner Bürgermeister Lehmann sich zum neuen Präsidenten des Organisationskomitees der Schacholympiade erklärt.

 

Klaus-Jörg Lais :

Von wem? Wir reden doch hoffentlich nicht über die schauerlichen Geschichten? Hör mal, es gibt eine Menge von Leuten, die Dirk Jordan „ans Leder“ wollen - aus den unterschiedlichsten Motiven. Da ist so ziemlich die ganze Palette niederer Instinkte bei: Hass, Missgunst, Neid, Dummheit, Arroganz. Aber ich möchte wirklich nur mal ein wirklich gutes Argument hören, weswegen Jordan umstritten sein soll. Ohne Jordan wären wir heute in punkto Schacholympiade nie und nimmer so weit. Gegen Jordan wurde auch nicht ermittelt - das ist doch Unfug! Es gab eine anonyme Anzeige gegen den Verein, in dem Jordan Mitglied ist und die wurde eingestellt. Und so anonym ist die ja nun auch nicht - wir wissen ja, wer die Briefe schreibt, aus denen Herr „Kinderschach“ zitiert.

 

Und seine privaten finanziellen Verhältnisse gehen nun wirklich niemanden etwas an. Was hat das mit dem ehrenamtlichen Chairman Jordan zu tun? Wo bitte ist irgendetwas Greifbares, was nicht aus Halbwahrheiten und Gerüchten besteht und immer wieder neu aufgekocht wird? Und das der Bürgermeister der Stadt Dresden Vorsitzender des Organisationskomitees wird - also bitte - eine bessere Lösung konnte uns nicht passieren. Es ist auch nach außen ein deutlich sichtbares Zeichen, dass Dresden und vor allem die Stadtpolitik hinter dieser Veranstaltung steht.

 

Verstehen kann ich es trotzdem nicht: Einerseits wird sein Ruf von den Offiziellen des DSB nicht wiederhergestellt, andererseits setzt man auf ihn sowohl im Organisationskomitee der Olympiade, als auch in den beliebten und viel besuchten Turnieren der Deutschen Amateurmeisterschaft. Schadet der DSB mit dem Schweigen nicht auch den Bemühungen um die Finanzierung der Olympiade, da nicht nur im „Schachvolk“ Unsicherheit eingekehrt ist?

 

Klaus-Jörg Lais :

Warum wir das wie die Schafe mit uns machen lassen, kann ich selbst nicht begreifen. Es geht ja nicht nur um die Kritik an Jordan . Auch andere werden ja permanent persönlich beleidigt. Da reagieren wir auch nicht. Aber Du hast natürlich recht - für all das, was Jordan geleistet hat, zeigen wir uns reichlich unbeteiligt bei der ganzen Schlammschlacht. Man darf eines nicht übersehen, was aber immer gerne mal getan wird, um bestimmte Artikel zu legitimieren:

 

Dirk Jordan ist nicht „der deutsche Schachbund“. Das musst Du deutlich trennen. Dirk Jordan ist der Chairman für die Schacholympiade, aber er hat im DSB kein Amt. Er würde sich damit auch nur selber in Interessenskonflikte bringen. Insofern konnte er zwar auf Hilfe hoffen, aber nicht unbedingt damit rechnen. Und wie man sieht, halten wir uns fein raus. Aber wir lassen ja auch sonst alles mit uns machen.



Klaus-Jörg und Dieter Auer

 

Gibt es im Präsidium einen regelmäßigen Meinungsaustausch über diese Themen?

 

Klaus-Jörg Lais :

Nein. Kommunizieren gehört nicht zu unseren Stärken.

 

Wie ist das eigentlich beim Deutschen Schachbund ? Wer redet da überhaupt mit wem und vor allem bei welcher Gelegenheit ? Im Netz ist immer wieder von gut unterrichteten Quellen die Rede, die nicht namentlich genannt werden wollen. Anscheinend gibt es immer wieder gezielte Indiskretionen und absichtlich gestreute Halbwahrheiten. Das klingt wie bei einer Parteizentrale !

 

Klaus-Jörg Lais :

Um beim Bild mit der Partei zu bleiben - sehr einig scheint sie sich ja dann nicht zu sein (lacht) - aber soll ich Dir eine Antwort geben, an die ich wirklich glaube?...

 

 ...Gerne....

 

Klaus-Jörg Lais :

Ich glaube, dass diese Infos nicht aus dem Präsidium kommen, sonst wäre viel mehr Wahres dran. Ich bin sogar fest davon überzeugt, dass solche Indiskretionen - wie Du sie nennst - bestenfalls von einem Funktionär aus dem zweiten oder dritten Grad der Informationskette kommen und oft merkt man es daran, dass schon die Hälfte davon hinzu gedichtet ist. Wir können uns schon denken, wie die Kanäle gebaut sind, aber wir schauen da besser nicht nach. Am Ende müssten wir noch feststellen, dass wir die Bauaufträge selbst vergaben.

 

Apropos Internet. Im DSB eigenen Webseitenforum, und nicht nur dort, waren die User verwundert, als plötzlich das Schachbundlogo ersatzlos verschwand und sich statt dessen, größer als je zuvor, das Logo der Firma Chessbase dort befand.



Klaus-Jörg in Mannheim 2007

 

Klaus-Jörg Lais :

Ich habe die Spekulationen auch gelesen. Ein lustiges Beispiel für eine sich verselbstständigende Halbwahrheit. Ich selbst habe das Logo dort platzieren lassen, weil ich den Vertrag zwischen GmbH und Schachbund so interpretiert habe. Für mich war das nie eine überlebensnotwendige Frage, ob das Logo da nun steht oder nicht.

 

In diesem Fall ging  es nicht allein um den Sponsor. Das Schachbund-Logo war statt dessen weg.

 

Klaus-Jörg Lais :

Ich entschuldige mich ja gerne ein zweites Mal. Im Gegenzug zu vielen anderen habe ich auch kein Problem damit, Fehler einzugestehen. Nur wenn Du nichts arbeitest, wirst Du keine Fehler machen können. Es ist nur komisch, was für eine Eigendynamik das annimmt. Dein Nachhaken beweist das ja. Dabei hatte es den schlichten Grund, dass ich es aus meiner Innenansicht heraus nicht für notwendig hielt, das Logo noch mal extra zu platzieren. Es erscheint ja auch ständig bei bestimmten Nachrichten. Dass dies zu einer (betont ironisch) Frage nationaler Bedeutung wird, hätte ich nicht erwartet.

 

Inzwischen ist das Logo des Hauptsponsors nicht mehr im Schriftzug, aber als fettes Banner integriert. Dies wirft grundsätzlich die Frage auf, welche Verquickungen es zwischen dem DSB und seinem Premiumpartner genau gibt.

 

Klaus-Jörg Lais :

Welche Verquickungen sollen das sein? Es gibt einen Vertrag, an den die GmbH gebunden ist - das ist alles. Nachdem unser Webmaster das Logo „raus operierte“ sollte es dorthin, wo es nun ist.

 

Welche Leistungen sind denn vertraglich vereinbart ? Was genau muss der Schachbund tun für sein Geld?

 

Klaus-Jörg Lais :

Entschuldige bitte - aber das sind nun wirklich vertragliche Inhalte, die nicht in ein Interview gehören. Ich darf Dir aber versichern, dass nichts Unanständiges drin steht. Es ist doch selbstverständlich, dass man sich an die vertraglichen Details hält. Da schwingt im Unterton der Frage etwas Verschwörerisches mit, was mir nicht gefällt. Ich meine: Du unterschreibst doch auch Verträge, von denen beide Vertragspartner etwas haben. Das ist doch kein einseitiges Geschäft.



Klaus-Jörg bei der DEM 2006

 

 OK, akzeptiert. Anderes Thema: Mit dem neuen DSB Präsidenten von Weizsäcker sowie dem Vizepräsidenten Dr. Matthias Kribben gibt es gleich zwei neue Gesichter im DSB-Vorstand. Welche Erwartungen verknüpfst Du mit beiden.

 

Klaus-Jörg Lais :

Es gibt übrigens noch mehr neue Gesichter, das übersieht man immer wieder gern. Mit Ulla Hielscher haben wir eine hervorragende Wahl für das Frauenschach getroffen, Jochim Gries löst Hanno Dürr im Ausbildungsbereich ab. Und vor allem: Wir haben mit Ralf Schreiber endlich wieder einen Breitenschachreferenten und zwar eine echte Arbeitsbiene - darauf mussten wir lange warten. Robert von Weizsäcker kenne ich kaum. Wir hatten in diesem Jahr eine recht gute und wichtige Unterredung, aber ob das tatsächlich umgesetzt wird, was mir Mut machte, weiß ich nicht. Wenn es sich für das Referat nur darin erschöpfen sollte, dass wir bis zur Olympiade einen Schachjournalisten engagieren, wäre mir das zu wenig. Mit Matthias Kribben pflege ich ein freundschaftliches Verhältnis, aber ich staune wirklich, dass er sich neben Job, Familie, Fernschach und BSV dieses Amt noch zutraute.

 

In der Rubrik  "Neues aus der Geschäftsstelle des DSB" hieß es auf der Webseite des DSB in einer Meldung vom 27.11., man habe in der Geschäftsstelle des Deutschen Schachbundes eine Umstrukturierung vorgenommen, der zufolge Christian Greiser aus dem Team ausscheidet zu Gunsten eines höheren Stellenwertes für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit. War Christian Greiser denn hinderlich bezüglich verbesserter Öffentlichkeitsarbeit?

 

Klaus-Jörg Lais :

Aber ganz im Gegenteil! Christian Greiser war innerhalb der Geschäftsstelle neben seinen Aufgaben als kaufmännischer Administrator - und vielem anderen mehr - für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Wir haben sehr gut zusammen gearbeitet, Christian war für mich die Zuverlässigkeit in Person. Er hat meine Arbeit unterstützt und gefördert, ich persönlich vermisse ihn sehr.

 

Wo ist denn jetzt für die Öffentlichkeitsarbeit der Mehrwert?

 

Klaus-Jörg Lais :

Das muss sich herausstellen. Im Moment erschöpft es sich darin, dass Dagobert Kohlmeyer aufgrund seiner vielseitigen Kontakte einen Auftrag bekommen hat, Schach in die Zeitungen zu schreiben.

 

Und Du wolltest nicht etwa selbst für den DSB beruflich tätig werden, falls Mittel frei werden?

 

 

Klaus-Jörg Lais :

Was soll ich sagen? Man hat mich nicht gefragt. Damit muss ich leben oder es sein lassen.

 

Aber das entlastet die Geschäftsstelle jetzt nicht.

 

Klaus-Jörg Lais :

So ist es, die Aufgaben in der Geschäftsstelle müssen neu verteilt werden. Jörg Schulz bekommt mehr Kompetenzen.

 

Schulz ist schon Geschäftsführer der DSJ und stellvertretender Geschäftsführer des DSB und Geschäftsführer der Wirtschaftsdienst GmbH...

 

Klaus-Jörg Lais :

...Mitglied der Kommissionen Leistungssport und Ausbildung, Bundesliga, organisiert den Deutschlandcup, die Amateurmeisterschaft, leitet den Schach-Shop, plant die Simultantournee, ist Mitglied des Olympia-Ausschusses, der Strategiekommission, organisiert die Tour de Schach und den Tag des Schachs, verwaltet die Gütesiegel, ist Delegationsleiter der DSJ, DJEM-Organisator, Bindeglied des Dresden-OKs, Vertragspartner von Chessbase, Vorsitzender eines Bundesligavereins, Redakteur des Olympiamagazins, Redakteur von „Jugendschach“, im Schulschach und für die Diplome verantwortlich, vergibt allerlei Aufträge aus der Geschäftsstelle heraus, ist bei den Präsidiumssitzungen und Hauptausschüssen dabei, plant den DSB-Auftritt bei der Olympiade... hab’ ich was vergessen? Sehr wahrscheinlich...

 

Wie bitte? Vermischt sich da die Gemengelage der Interessen nicht ein bisschen miteinander?

 

 

Klaus-Jörg Lais :

Sagen wir mal so: Mir fällt im deutschen Schach niemand ein, der mächtiger ist und mehr Einfluss hat.

 

Dürfen wir das veröffentlichen?

 

Klaus-Jörg Lais :

Natürlich. Es ist die Wahrheit. Ich bin ja nicht der Einzige, der das sagt.

 

Bezogen auf Deine Tätigkeit als Funktionär- welchen Fehler würdest Du auf keinen Fall wieder machen ?  

 

Klaus-Jörg Lais :

Bestimmte Leute zu duzen - ein Kardinalfehler.

 

Du bist inzwischen viel herum gekommen. Welche Persönlichkeit hat Dich am nachhaltigsten positiv beeindruckt ?

 

Klaus-Jörg Lais :

 ...(überlegt einige Sekunden) Das ist eine sehr dankbare und doch schwierige Frage. Man läuft ja immer Gefahr, jemanden nicht aufzuzählen, der aber von der Wertschätzung her hierhin gehört.

 

International ?

 

Klaus-Jörg Lais :

Von den Spielern her sind aus den TOP Ten wirklich alle sehr in Ordnung. Da kannst Du faktisch jeden nehmen und schreiben: Interessante und nette Menschen. Da ist niemand mit Starallüren bei. Mich hat Topalov sehr beeindruckt, wie er auf dem Teppich blieb als Shootingstar. Sein Manager ist da schon ne ganz andere Nummer. Von den Altmeistern mag ich Karpow sehr. Man kann glänzend mit ihm plaudern.



Klaus-Jörg und Karpow während der europäischen Senioren EM 2007

 

Und hierzulande?

 

Begrenzen wir es auf den Spielerbereich, OK? Ich muss zugeben, dass ich zu den meisten deutschen Topspielern keinen regelmäßigen Kontakt habe. Natürlich kennt man sich, aber ich habe mich beispielsweise mit Jan Gustafsson bisher weniger ausgetauscht als mit - sagen wir - Peter Leko. Und das liegt nicht daran, dass ich Leko häufiger sähe. Zu manchen bekomme ich gar keinen Zugang, aber das kann freilich auch an mir liegen. Die etwas älteren wie Thomas Luther und Klaus Bischoff sind da schon Ausnahmen.

 

Klaus, welchen Beruf übst Du aus und was möchtest Du uns über Deine Familie verraten ?

 

Ich steige jetzt wieder in den IT-Marketingbereich ein. Ich habe jahrelang für eine große Firma gearbeitet, die Softwareschulungen und Netzwerkinstallationen, auch Programmierarbeiten angeboten hat. Dort bin ich vor vier Jahren freiwillig ausgestiegen, um mich selbstständig zu machen. Auch aus meinem Familienstand mache ich kein Geheimnis: Ich bin verheiratet, ohne Kinder - und das ist gut so! (lacht laut auf)  

 

Wir bedanken uns für das Gespräch

 

 
Login
Benutzername:
Passwort:
Newsletter
Anzeige

Sponsored Links:
Partnerlinks
Tischdekoration
Winhelpline
Bußgeldrechner
Zecke entfernen
BMI Kinder
DWZ Rechner

 

Sitemap |
© 2007 schachlinks.com