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Plättchen zählen
 
    VON CHRILLY DONNINGER

    Wahrscheinlich sind sie wie der Autor dieser Zeilen auch ein Schachpatzer. Trotzdem träumen Sie manchmal davon, einmal einen Top-GM so richtig vom Brett zu putzen. Ich kann Ihnen aus eigener Erfahrung nur sagen: 3000 Turnierelo sind keine Hexerei, Sie müssen nur zwei simple Ratschläge befolgen.Wahrscheinlich besitzen Sie eine größere Schachbibliothek. Der erste Ratschlag lautet: Vergessen Sie alles, was Sie jemals in diesen Büchern gelesen haben. Widerstehen Sie in Zukunft der Versuchung, in diesen Werken nach Rat und Tat Ausschau zu halten. Am besten, Sie schenken die Schachbibliothek ihrem Lieblingsfeind. Sie soll in Zukunft bei ihm den Platz verstellen und Schaden am Schachbrett anrichten.Wenn ich eine Wohnung zum ersten Mal betrete, gilt mein erster Blick der geistigen Visitenkarte, dem Bücherregal. Steht dort hauptsächlich der große Brockhaus und Schiller, dann weiß man: Geistiger Hochstapler,täuscht Bildung vor, sitzt aber lieber vor dem Fernseher. Ab und zu komme ich auch in die Wohnung von Großmeistern. Am Anfang erwartete ich immer Wände voller Schachliteratur. Aber bis auf die Eröffnungsenzyklopädie und den Awerbach’schen Turmendspielen findet sich da meistens nichts. Eine nennenswerte Sammlung von Schachbüchern besitzen nur 1700 Elo Spieler oder Sammler. Nach meinen Untersuchungen besteht eine signifikant negative Korrelation zwischen dem Umfang der Schachbibliothek und der Elozahl. Möglicherweise ist das zu abstrakt statistisch, um sich von den geliebten Büchern zu trennen. Vielleicht überzeugt ein kleiner Streifzug durch das Elend der Schachtheorie. Die Auswahl der Bücher erfolgt nach einem einfachen Prinzip. Sie haben sich im Laufe der Jahre in meiner Wohnung angesammelt.

    Ein immer wieder zitierter Klassiker ist A. Ni(e)mzowitsch: Mein System. GM Donner faßte den Inhalt dieses Buches wie folgt zusammen:„Sein Buch kann schwerlich als ein Lehrbuch bezeichnet werden.Dazu ist es zu persönlich. Es sieht die Entwicklung einer Schachpartie sicher nicht als etwas Logisches an. Für Nimzowitsch ist das Schachspiel ein Theaterstück… Man erliegt dem Charme und der Originalität des Autors und verzeiht ihm sogar die abstrusesten Behauptungen.Was nun eigentlich sein System ist, wird aber niemals deutlich“.
    Die von J. Hannak vorangestellte Nimzowitsch Biographie, die Geschichte des verlorenen „e“, ist zweifellos ein interessantes Dokument für die Wirren des 20.Jahrhunderts.

    Diese Biographie hat den Autor dieser Zeilen zur Namensgebung seines ersten Schachprogrammes inspiriert.Man sollte Mein System am besten eine neue Heimat auf dem Geschichteregal geben.Die abendländische Philosophie besteht aus Fußnoten zu Plato. Ähnlich könnte man die moderne Schachtheorie als Fußnoten zu Nimzowitsch interpretieren.
    Eine dieser Fußnoten ist The System von H. Berliner. Berliner ist ein ehemaliger Fernschach-Weltmeister und ein Schach-Programmierer, der nie programmieren konnte. Bescheidenheit ist nicht seine Zier. Er stellt sich auf eine Ebene mit Newton und Einstein. Donners Aussage „Was nun eigentlich sein System ist, wird aber niemals deutlich“ könnte auch für dieses Buch geschrieben sein.

    Im Unterschied zum historischen Original strahlt es den Charme von Null Grad Kelvin aus. Dieses Buch sollten Sie unbedingt ihrem Lieblingsfeind schenken. Er wird in der nächsten Partie 1.d4 eröffnen. Lenken Sie in einen Grünfeld-Inder ein. Daraufhin wird Sie ihr Lieblingsfeind mitleidig anlächeln,daß Sie dieses von Berliner längst widerlegte System spielen. Und irgendwann wird dieses Lächeln auf seinem Gesicht einfrieren, wenn er merkt, daß Sie erstens eine bei Berliner gar nicht behandelte Variante wählen und zweitens ganz passabel stehen. Ein „geh, mit dem hast ned grechnet“ Kampflächeln ihrerseits sollte diese Partie auf psychologischer Ebene bereits besiegeln.

    Ein zentraler Punkt in Mein System ist die Behandlung des Zentrums.Schauen wir uns an, was meine Schachbibliothek praktisch Wissenswertes über dieses Thema enthält.

    Mein Lieblingsbuch zu diesem Thema ist J. Nunn: Understanding Chess Move by Move. Nachdem er zunächst die Bedeutung der Zentrumskontrolle betont,meint Nunn: „However, control of the centre is not easy to define. It’s more a case of recognizing it when you see it, rather than applying a formula. It may be that it involves occupying the centre with pawns(as in the following game), but we already saw in Game 1 that this need not be the case”.Das ist einer der bemerkenswertesten Sätze der Schachtheorie. Nunn hat offensichtlich versucht, eine präzise Formel für ein wichtiges Schachkonzept zu finden. Da schlägt der gelernte Mathematiker durch, und selbst das Scheitern ehrt ihn noch.

    Seine Theoriekollegen werden erst gar nicht von solchen Überlegungen heimgesucht.Anstatt auch nur den leisesten Versuch einer Definition zu machen, präsentieren sie zwei sehr einseitige Partien, in denen auch jeder Patzer sieht, daß eine Seite das Zentrum kontrolliert und deswegen auch die Partie gewinnt. Sieht man von diesen krassen Fällen einmal ab, ist das mit dem ‚man erkennt es, wenn man es sieht‘ so eine Sache. Ich fahre seit vielen Jahren durch das Nachbardorf Groß Gundholz.Seit zwei Jahren sehe ich regelmäßig den „Socke“, einen prächtigen Berner Sennenhund, in einer Hofeinfahrt liegen. Wie mir glaubhafte Zeugen übereinstimmend berichteten, liegt der Socke seit seinen Welpentagen mit Vorliebe in dieser Einfahrt. Socke hat acht Jahre auf dem noch immer schönen Buckel. Warum sehe ich ihn erst seit zwei Jahren?Mein Hund Bello hat mir die Augen geöffnet. Der Bello ist ein Socke-Sproß. Und weil ich nun weiß, daß es in Groß Gundholz den Bello-Ahnvater Socke gibt, sehe ich ihn auch.Das Thema Zentrumskontrolle spielt auch in L. A. Horowitz, G. Mott-Smith Point Count Chess eine wichtige Rolle. Die Autoren raffen sich immerhin zu einer Definition durch, was Zentrumskontrolle NICHT ist.

    Die Besetzung des Zentrums mit Bauern.In ihrem „Point-Count-System“ sammelt man positionelle Punkte. Jener Spieler mit den meisten Punkten hat positionellen Vorteil. Eine NICHT-Definition ist in diesem System vollkommen sinnlos. Man kann damit keine Punkte sammeln. Wie aus den Worten von J. Nunn außerdem hervorgeht, kann die Besetzung des Zentrums mit Bauern durchaus auch Zentrumskontrollen bedeuten.

    Einen anderen Weg schlagen M.Euwe und H. Kramer in Das Mittelspiel ein. Nachdem sie im Vorwort betonen,daß eine Theorie des Mittelspiels kaum möglich ist, wählen sie für das Zentrums-Problem die klassische Linne Methode: „Auf eindrucksvolle Weise wird alles, was auf dem Schachbrett passieren kann, eingeteilt und klassifiziert“ (GM Donner); z.B. gibt es die Klasse der „symmetrischen Zentrumsbildungen“ mit den Untergruppen „das aufgelöste Zentrum“, „das Damenbauern-Zentrum“, „das Königsbauern-Zentrum“… Für jede Subklasse präsentieren Euwe&Kramer eine Beispielpartie. Aber was Zentrumskontrolle ist,erfahren wir auch nicht. Aber mögliche Weise beeindruckt es den Gegner, wenn man ihm nach der Eröffnung erklärt, daß dies eine positionell interessante symmetrische Königsbauern Stellung ist. Vielleicht schauter einem auch nur entgeistert an und denkt sich „es laufen in diesem Sport ziemlich viele Narren herum“.

    M. Dworetski handelt sich selber als den weltbesten Trainer der Welt. In M.Dworetski, A. Jussupow: Positionelles Schach, erfahren wir aber nur, daß man im Endspiel den König zentralisieren soll.Dafür schreibt A. Jussupow ein Kapitel über das Wesen der Position. Darin vertritt er die These, daß es in jeder Partie einen Wendepunkt, einen kritischen Zug gibt.Das mag eine gewisse subjektive Richtigkeit haben, vom objektiv spieltheoretischen Standpunkt ist es ein ausgemachter Unsinn. Im Tennis kann man sich den einen oder anderen Fehlschlag leisten.Solange die Fehlerhäufigkeit unter jener des Gegners ist und man die „big-points“ für sich entscheidet, ist alles in Ordnung.Darum funktioniert in dieser Sportart auch das K.O. System. In der Regel gewinnen die großen Spieler auch die großen Turniere. Ganz anders im Schach. Hier ist jeder Fehler, egal in welcher Spielphase, zumindest aus theoretischer Sicht tödlich. Praktisch gesehen kommt es darauf an, ob ihn der Gegner auch ausnützt. Das ist das Problem von Top-Spielern gegen Computer. Man darf ein ganzes Spiel keinen einzigen schweren Fehler machen. Jeder Zug ein kritischer Moment. Nach dem Chrilly’schen Gesetz macht aber ein Mensch in einer schwierigen Position nach spätestens 10 Zügen einen Fehler.

    Wobei dies Fehler sind, die heutige Programme erkennen und abstrafen. Gott würde wahrscheinlich bei jedem zweiten Zug ein Matt in X ankündigen. Aus diesem Grund sind die K.o.-System-Weltmeister Lottogewinner, die zufällig in einem Turnier immer den vorletzten Fehler gemacht haben, als von der Schachwelt anerkannte Champions.

    Eines der meistgepriesenen Schachbücher der letzten Jahre ist J. Watson: Secrets of Modern Chess Strategy. Advances since Nimzowitsch. Der Autor hat immerhin sein Fußnoten-Dasein erkannt. Was hat laut Watson die Schachmenschheit seit Mein System dazugelernt? Daß es keine fixen Regeln gibt.Es kommt auf die konkrete Stellung an. Oder wie es der Philosoph Paul Feyerabend schon in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts formuliert hat „Anything goes“. Es geht natürlich nicht alles, es kommt ganz wesentlich auf das „Wenn ich dies mache, macht der Gegner das, darauf antworte ich mit dem, worauf der Gegner...“, also auf die genaue Berechnung an.

    Daß die Schachtheoretiker auf den Feyerabend gekommen sind, ist eine kulturhistorisch interessante Tatsache. Das Ende der großen Erzählungen auch im Schach. Aber eigentlich wollen wir einen Top-GM wegputzen und 3000 Turnierelo erreichen. Da hilft uns diese eher destruktive philosophische Erkenntnis auch nicht wirklich weiter.

    Nachdem Sie nun wissen, was Sie nicht wissen sollen, kommen wir zum zweiten Ratschlag.Besorgen Sie sich: Die neue Schachschule.Das große Lehrbuch des königlichen Spiels von H. C. Opfermann. Vielleicht haben Sie von diesem Buch schon gehört. Es hat unter den meisten Schachspielern einen grenzdebilen Ruf. Michael Ehn vom Wiener Schachverlag hat es mir nur unter Revers verkauft. Ich mußte unterschreiben, daß er für geistige Folgeschäden nicht haftbar ist. Nun, das Buch ist nicht grenzdebil, Opfermann hat vielmehr für Schach das geleistet, woran Einstein in der Physik gescheitert ist. Er hat die Weltformel für Schach gefunden.

    Die Opfermann Methode ist verblüffend einfach. Man legt auf jedes Feld, das man mit einer Figur angreift, ein Plättchen. Für jede Figur wird ein eigenes Plättchen vergeben. Können also Springer und Läufer auf das Feld g5 fahren, dann legt man auf g5 zwei Plättchen. Im Falle der Bauern zählt nur die Schlagrichtung, Bauern in der Grundstellung bekommen überhaupt keine Plättchen. Der Gegner bekommt natürlich auch seine Plättchen. Kein „man sieht es“ Geschwafel, die Plättchendifferenz ist ein exaktes Maß für den positionellen Vor- bzw. Nachteil. Falls die Position materiell im Ungleichgewicht ist, muß man noch die Relation zwischen Plättchen und Material herstellen. Hier gibt es im Opfermann’schen System eine individuelle Variationsbreite. In der Standard-Spielweise entsprechen 10 Plättchen einem Bauern. Tal hätte wahrscheinlich schon 8 Plättchen für einen Bauern eingetauscht, während Steinitz einen Bauern nur für eine Handvoll Plättchen hergegeben hätte.


    Wie bei jeder großen Idee gibt es zum Opfermann’schen Plättchensystem
    Vorläufer. Bereits 1950 veröffentliche E. O. Slater im Rahmen eines Symposiums zur Informationstheorie den Aufsatz: Statistics for the Chess Computer and the Factor of Mobility. Mobility ist nichts anderes als die Anzahl der legalen Züge in einer Position. Slater untersuchte die besten Partien im ersten Drittel es 20ten Jahrhunderts, wie z.B. die WMKämpfe Capablanca-Aljechin und Aljechin-Euwe. Er konnte einen statistisch hoch signifikanten Zusammenhang zwischen Mobilität und dem Ausgang der Partien nachweisen. Seine Schlußfolgerung aus diesen statistischen Ergebnissen war: „It does seem possible that a chess computer which was programmed, beyond immediate tactical tasks, to maximize the mobility difference between itself and its opponent over a serious of moves, might play a tolerable game of chess. The mobility factor by itself might be a sufficient measure of all the factors listed by Shannon“.Das anwesende Publikum reagierte nicht enthusiastisch auf seine Ausführungen. A. Turing merkte bissig an: Man könnte auch den Zusammenhang zwischen den in einer Putzerei abgegebenen Hemden und Reichtum untersuchen. Eine direkte Schlußfolgerung dieser Untersuchung wäre, daß der kürzeste Weg zum Reichtum darin bestehe,möglichst viele Hemden putzen zu lassen. 35 Jahre später veröffentlichte Jonathan Schaeffer eine Dissertation zu diesem Thema. Er wies nach, daß es in seinem Schachprogramm Phönix nur einen wichtigen positionellen Bewertungsterm gab: Die Mobilität. Alles andere ist im Vergleich dazu weißes Rauschen. Das Opfermann’sche Plättchen System ist etwas subtiler als Mobilität. So legt z.B. ein weißer Bauer auf e4 sein Plättchen immer auf d5 ab, unabhängig davon, ob eine schwarze Figur draufsteht oder nicht. Auch die Entscheidung, den Bauern in der Grundstellung keinen Plättchen zu geben, ist eine subtile Verfeinerung.So einfach ist Schach? Nun, es hängt von ihrem persönlichen Ehrgeiz und Zielen ab. Wenn Sie nur die Nr. 1 auf der Deutschen oder Österreichischen Elo-Liste werden wollen, genügt die Plättchen-Methode vollkommen. Sie müssen aber auch den Nebensatz von Slater „beyond immediate tactical tasks“ beachten. Idealer Weise sollte Sie die nächsten 9 Züge vorausberechnen können. Auch im Watson’schen „Anything goes“ spielt das „wenn ich das mache, macht er dies, worauf ich…“ weiterhin eine zentrale Rolle. Die lästige Rechnerei gehört zum Schachspiel dazu. Matt geht vor Plättchen.

    Wenn ihr Ehrgeiz aber darin besteht, die Nr. 1 des United Kingdom wie den ersten Menschen aussehen zu lassen, dann müssen Sie Die neue Schachschule bis zur Seite 89 durchlesen. Dort schreibt Opfermann:„Von vielen Lesern wird die Methode der systematischen Bilanz der freien Felder als schwierig und vor allem umständlich zu handhaben empfunden. Auch meinen manche, die Berechnungsweise der freien Felder sei mißverständlich und oft ungenau. Dieser Eindruck ist, wie der Autor eingesehen hat, richtig. … Hier handelt es sich ausschließlich um die Beherrschung unbesetzter freier Felder, auf die der Gegner keinerlei Wirkung durch Schachsteine ausübt. Wer von den beiden Parteien eine größere Anzahl solcher freier Felder, bei gleichwertiger Lage dieser Felder, beherrscht,der befindet sich im Vorteil“
    .

    Der Autor, Chrilly Donninger, schätzt das Landleben
    und die freie Natur (mehr als das Plättchenzählen).


    Leider ist auch diese Bemerkung noch nicht sehr klar. Ganz kann auch ein Titan
    wie Opfermann das Schachgeschwafel nicht ablegen. Anstatt sich über den Begriff freie Felder weiter Gedanken zu machen,verwenden Sie einfach die Chrilly’sche freie Felder Regel. Haben Sie auf einem Feld mindestens ein Plättchen,der Gegner hingegen keines, dann dürfen Sie noch ein Plättchen dazulegen. Opfermann betont auch die unterschiedliche Bedeutung der Felder. Schließlich wußten schon die Vor-Opfermann’schen Schachphilosophen von der Bedeutung des Zentrums und des Angriffs auf den König. Auch dafür gibt es eine einfache Chrilly’sche Regel. Plättchen im Zentrum und rund um den gegnerischen König werden doppelt gezählt. Zwei Plättchen im erweiterten Zentrum zählen für drei. Das war es dann schon. Alle Mysterien des Schachspiels durch simples Plättchen legen gelöst.Wenn Sie trotz dieser erprobten Anleitung in absehbarer Zeit nicht die 3000 Elo Grenze durchbrechen, kann dies nur eine der beiden Ursachen haben. Es spielt niemand mehr gegen Sie, weil Sie zu gut sind, oder Sie hatten nicht L. Polgar als Vater und ihr Hirn wurde nicht rechtzeitig schachmäßig verdrahtet. Sie können daher nicht neun Züge vorausrechnen.In diesem Fall muß ich Sie auf ein nächstes Leben vertrösten.Sie könnten aber auch Schachprogrammierer werden.Vielleicht haben Sie sich im Laufe dieser Lektüre gefragt, warum jemand, der anderen die Verbannung der Schachliteratur empfiehlt,seine eigene Wohnung mit Schachbüchern vollstopft. Schachbücher haben zwar keinerlei positiven Einfluß auf die Elozahl, aber sie umgeben den Eigentümer mit einem gewissen Hauch von Intellektualität. Kein platter und leicht durchschaubarer Brockhaus. Außerdem kann man mit ihnen auf einfache Art und Weise den Platz in Kolumnen füllen.


    Dieser Artikel erschien im 23. Schachkalender .
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    Fax 030 - 390 37 608
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