Männer.Neben bekannten Top-Größen wie z.B.
Vassily Ivanchuk (Europameister 2004, Vizeeuropameister 2006),
Liviu-Dieter Nisipeanu (Europameister 2005) oder
Sergey Karjakin treten die deutschen Spieler verständlicherweise in der größten Anzahl an. Die größten Hoffnungen auf einen Medaillenplatz dürften hier auf dem aktuellen Deutschen Meister
Arkadi Naiditsch liegen, der ja bereits in Dortmund 2005 gezeigt hat, dass er in der Weltelite mithalten und ein Topturnier als erster auf dem Podium verlassen kann. Der Kroate
Zdenko Kozul, welcher den Titel bei den Herren verteidigt startet auf Listenplatz 50 und wird eher Außenseiterchancen zur erfolgreichen Titelverteidigung haben. Die meisten Fragen dürfte Startnummer 2 der Setzliste
Dmitry Jakovenko (siehe Foto links) aufwerfen: Er ist Vizemeister der Ende 2006 ausgetragenen Russischen Supermeisterschaft, bei welcher sich ein Generationswechsel in der Gilde der künftigen Top-Großmeister der Schachnation Nummer 1 ankündigte und konnte vor wenigen Tagen das
8. Karpov-Turnier sourverän gewinnen.
Wirft man einen weiteren Blick auf die Liste tauchen viele interessante (Spieler)-Persönlichkeiten in Dresden auf, wovon ich nur eine kleine Auswahl aufzählen möchte:
Gabriel Sargissian (18), der Top-Scorer der armenischen Gold-Olympiamannschaft aus Turin vom letzten Jahr; der Däne
Peter-Heine Nielsen (20) - diesmal ohne seinen Schützling
Magnus Carlsen -; Ex-Weltmeister
Alexander Khalifman (wenngleich heute kaum noch jemand über die Titel der umstrittenen FIDE-Weltmeisterschaften von 1997 – 2004 spricht, geschweige denn erinnert) und last but not least
Tiger Hillarp Persson, der schwedische „Tiger“. Von oben erwähnter Russischer Supermeisterschaft sind noch
Evgeny Tomashevsky (44),
Evgeniy Najer (57),
Nikita Vitiugov (60),
Sergey Grigoriants (70) und
Ian Nepomniachtchi (83) – welcher viele
Vorschusslorbeeren von Peter Svidler erhalten hat) vertreten.